Segelrevier Italienische Adria - Segeln entlang der Lagunenlandschaften und langen Sandstrände

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Charterboote in: Adriatisches Meer

Adriatisches Meer

Die Italienische Adria ist ein einfaches Segelrevier und besonders für weniger erfahrene Segler und Yachtcharter-Crews geeignet.

  • Ideales Einsteiger-Revier
  • Einfache Navigation
  • Überwiegend leichte Winde
  • Ausreichend Marinas
  • Mediterranes Klima
  • Saison: April bis Oktober

Der Küstenabschnitt des Adriatischen Meeres zwischen Muggia, Istrien und der Straße von Otranto nennt sich die Italienische Adria. Das Segelrevier ist für einen Segeltörn bisher weniger bekannt als der kroatische Teil der Adria und dennoch hat es seine ganz eigenen, besonderen Reize. Landschaftlich wirkt die italienische Küste sehr idyllisch und verträumt. Die vielen Strände, Lagunen und Sandbänke schaffen eine beschauliche Segelkulisse. Im Norden und Westen ist die Küstenlinie sanft gezeichnet, lediglich im Osten ist sie felsig. Von Grado bis nach Rimini sind die Ufer flach mit feinen Sandstränden. Zwischen Venedig und Ravenna erstreckt sich das Segelrevier der Italienischen Adria - Segeln entlang der Lagunenlandschaften und langen Sandstrände.

Entlang der italienischen Adriaküste gibt es viele interessante Ziele und lohnenswerte Zwischenstopps für Segler und den Motorboot-Charter. An der Nordostküste befindet sich der Golf von Triest, eine Meeresbucht der oberen Adria. Hier liegt, wenige Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt, die Hafen- und Großstadt Triest mit einer sehenswerten historischen Altstadt. Der Hafen von Triest ist der bedeutendste Seehafen der oberen Adria und zählt zu den größten Yachthäfen Italiens. Etwas weiter westlich befinden sich die Fischerorte Monfalcone und Grado. Von hier aus kann man die Lagunen von Grado und Marano ersegeln, wo sich die Fischer mit ihren typischen Casoni (strohgedeckte Hütten) angesiedelt haben. Die Inseln und Sandbänke zwischen dem Festland und dem offenen Meer erstrecken sich über einige Seemeilen (30 km) bis nach Lignano Sabbiadoro. Besonders interesssant für Segelcrews ist, dass inmitten der Lagune von Marano neben dem bekannten Strand von Lignano einer der größten nautischen Hafen-Komplexe Europas liegt. Die Aprilia Marittima mit Wasserplatzvermietung ist eine sehr gut ausgestattete Marina, die jeden Komfort bietet und über drei eigenständige Sportboothäfen verfügt. Weiter gen Westen liegt die Hauptstadt der Region Venetien - Venedig - Venezia. Am Schönsten ist es, in der Lagune von Venedig am späten Abend vor Anker zu gehen, denn in der Dunkelheit bietet sich der Segelcrew eine romantische und eindrucksvolle Kulisse Venedigs. Aufgrund der guten Betonnung und Befeuerung ist das Navigieren recht einfach. Anlegemöglichkeiten und Liegeplätze gibt es in der Marina St. Georgio oder rechts vom Markusplatz an der Stadtpier. Von dort aus kann man die Stadt zu Fuß erkunden. Im Süden der Lagune von Venedig befindet sich der Seehafen von Chioggia. Am einfachsten gelangt man dorthin, wenn man innen am Lido di Venezia entlang fährt. Weiter in Richtung Süden segelt man an einigen größeren Lagunen vorbei bevor man Ravenna erreicht. Hier gibt es einen Hafen, der durch den Canale Candiano mit der Küste und dem Seebad Marina di Ravenna verbunden ist. Danach folgt nun ein langer Sandstrand dem nächsten. Die berühmten italienischen Badestrände der Adria sind: Cervia, Cesenatico, Rimini, Cattolica und Riccione. Die Italienische Adria ist ein leichtes Segelrevier, einfach zu befahren und navigatorisch eher unkompliziert. Es ist besonders Anfängern und weniger erfahrenen Yachtcharter-Crews zu empfehlen. Für diejenigen Segler, die einen ruhigen und erholsamen Segeltörn genießen möchten, ist das Revier mit seiner idyllischen und beschaulichen Landschaft genau das Richtige.

Flughafen in der Nähe Adriatisches Meer

  • Flughafen Triest nach Grado: 24,3 km, 34 Minuten
  • Portoroz Airport nach Porto San Rocco Hafen: 29,9 km, 35 Minuten
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Klima & Wetter in Adriatisches Meer

An der Italienischen Adria beginnt die Segelsaison bereits im April und reicht bis in den Oktober hinein. Es herrscht ein angenehm mediterranes Klima. Die Sommer sind lang und die Winter mild. In der Hochsaison gibt es im Gegensatz zu den Übergangszeiten nur wenig Wind. Im Frühling und Herbst sind zum Teil stärkere Winde zu erwarten. Die in diesem Segelrevier am häufigsten auftretenden Winde sind: Burin, Maestral, Jugo (Schirokko) und Bora. Der Maestral ist ein Schönwetterwind aus Nordwest, der am späten Vormittag mit etwa 3 bis 4 Bft. einsetzt und dann am Abend abflaut. Auch der Burin bringt gutes Wetter mit sich, in der Regel löst er den Maestral ab und weht während der Abendstunden. Der Wechsel von Burin und Maestral ist ein sicheres Anzeichen für gutes Wetter. Doch auch rötliche Sonnenuntergänge und rosafarbende Wölkchen während der Abenddämmerung kündigen einen schönen Tag an. Der Jugo (Schirokko) ist ein gleichmäßiger heißer Wüstenwind aus südlicher bis südöstlicher Richtung. Er weht im Frühjahr, frühen Sommer und Herbst und bringt oft Regen mit sich. Von der Sahara in Richtung Mittelmeer erreicht der Wind eine Stärke bis zu 7 Bft., gelegentlich sogar 9 Bft. Die Vorboten für schlechtes Wetter sind das Ausbleiben von Burin und Maestral, Zirkuswolken aus Westen und ein von dichten Wolken verhangender Sonnenuntergang. Der gefährlichste Wind ist die Bora, ein trockener, kalter und böiger Fallwind aus Nordosten. Aus den Bergen stürmt sie mit Böen bis zu 9 Bft. und manchmal ganz ohne Vorwarnung los. Wenn sich die Bora ankündigen sollte, dann mit einer düsteren und dichten Wolkendecke. An der Italienischen Adria weht sie jedoch nur im nördlichen Teil um Triest herum und erfahrungsgemäß auch nur in den Wintermonaten. Yachtchartercrews die nach Kroatien hinüber segeln, sollten besonders aufmerksam die Windvorhersagen verfolgen. Denn zwischen Triest, sowie der Kvarner Bucht und der istrischen, dalmatinischen und montenegrinischen Adriaküste tritt der gefährliche Fallwind am häufigsten in Erscheinung.