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Rügen hat eine gute Infrastruktur für Segler. Ein Boot mieten an der deutschen Ostsee ist auch bei nichtdeutschen Seglern beliebt. Entlang der Küste verteilt, gibt es zahlreiche kleine Naturhäfen, moderne Marinas sowie Stadthäfen zum Landgang oder Yacht chartern. Gute Möglichkeiten zum Anlegen gibt es in den Jasmunder Bodden in Wiek, Ralswiek und Breege. An der Außenküste der Insel befinden sich geschützte Häfen in Lohme, Glowe und Sassnitz. Weiter südlich, im Rügischen Bodden liegen Lauterbach, Thiessow, Gager, Baabe und Seedorf. Gegenüber Hiddensee liegt der Fähr- und Yachthafen Schaprode und am Strelasund der Naturhafen Gustrow. Das Segelrevier um Rügen bietet ausreichend Liegeplätze für jeden Geschmack, vom Idyllischen Hafenflair bis zum belebten Fährbetrieb. Das Segelrevier scheint leicht zu befahren zu sein. Doch die geringe Tiefe, die an keiner Stelle 160 m übersteigt, wird häufig unterschätzt. Bei spontan auftretendem Unwetter bilden sich manchmal kurze, steile Wellen, die schwer zu bewältigen sind. Navigatorisch kommen erfahrene Segler hier voll auf ihre Kosten. In den Boddengebieten zwischen Rügen, Stralsund und Greifswald ist die Küste ziemlich verwinkelt. Das Wasser ist teilweise sehr flach und es gibt zahlreiche Untiefen und Sandbänke. Oft ist das Wasser einen halben Meter neben der Fahrrinne nur noch knietief. Man sollte sich unbedingt an das Fahrwasser und die Betonnung halten. Das Segeln in diesem Revier erfordert ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit.