Ab Rügen die Ostsee an Bord von ihrer schönsten Seite entdecken

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Charterboote in: Rügen

Rügen

Die Insel Rügen hat eine 547 km lange Küstenlinie und ist ein abwechslungsreiches, interessantes Segelrevier mit einer guten Infrastruktur für Segler.

  • Sehr gute Infrastruktur
  • Moderne Marinas
  • Viele Anlegestellen
  • Wechselhafte Wetterverhältnisse
  • Charter-Saison: Mai bis September
  • Badezeit: Juli und August
     

Segeln vor Rügen

Rügen liegt vor der pommerschen Ostseeküste und ist mit einer Fläche von 926 km² die größte deutsche Insel. Der Meeresarm Strelasund trennt die Insel vom Festland. Rügen besteht aus dem zentralen Inselteil Muttland, den größeren Halbinseln Jasmund und Wittow im Norden und Mönchgut und Zudar im Süden. Die Landschaft ist sehr vielfältig und verändert sich von Osten nach Westen deutlich spürbar. Die westliche Küste besteht aus flachem Land und Boddenlandschaft. An der Ostküste hingegen gibt es Steilküsten und Kreidefelsen die bis zu 120 m aus dem Meer ragen (Bekanntester Kreidefels ist der Königsstuhl). Die höchste Erhebung der Insel ist mit 161 m der Piekberg auf Jasmund. Die 574 km lange Küstelinie ist sehr stark zergliedert. Meeresbuchten, vorspringende Halbinseln und Landzungen, Bodden und Wieken, üppige Buchenwälder, Sandstrände und Steilküsten bestimmen das Landschaftsbild. Rügen ist umgeben von 11 Inseln: Hiddensee, Ummanz, Vilm, Liebitz, Heuwiese, Öhe, Liebes, Urkevitz, Beuchel, Tollow und die über einen aufgeschütteten Damm erreichbare Insel Pulitz. Bekannte Städte sind Sassnitz, Putbus, Garz/Rügen und die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thiessow.

Rügen hat eine gute Infrastruktur für Segler. Ein Boot mieten an der deutschen Ostsee ist auch bei nichtdeutschen Seglern beliebt. Entlang der Küste verteilt, gibt es zahlreiche kleine Naturhäfen, moderne Marinas sowie Stadthäfen zum Landgang oder Yacht chartern. Gute Möglichkeiten zum Anlegen gibt es in den Jasmunder Bodden in Wiek, Ralswiek und Breege. An der Außenküste der Insel befinden sich geschützte Häfen in Lohme, Glowe und Sassnitz. Weiter südlich, im Rügischen Bodden liegen Lauterbach, Thiessow, Gager, Baabe und Seedorf. Gegenüber Hiddensee liegt der Fähr- und Yachthafen Schaprode und am Strelasund der Naturhafen Gustrow. Das Segelrevier um Rügen bietet ausreichend Liegeplätze für jeden Geschmack, vom Idyllischen Hafenflair bis zum belebten Fährbetrieb. Das Segelrevier scheint leicht zu befahren zu sein. Doch die geringe Tiefe, die an keiner Stelle 160 m übersteigt, wird häufig unterschätzt. Bei spontan auftretendem Unwetter bilden sich manchmal kurze, steile Wellen, die schwer zu bewältigen sind. Navigatorisch kommen erfahrene Segler hier voll auf ihre Kosten. In den Boddengebieten zwischen Rügen, Stralsund und Greifswald ist die Küste ziemlich verwinkelt. Das Wasser ist teilweise sehr flach und es gibt zahlreiche Untiefen und Sandbänke. Oft ist das Wasser einen halben Meter neben der Fahrrinne nur noch knietief. Man sollte sich unbedingt an das Fahrwasser und die Betonnung halten. Das Segeln in diesem Revier erfordert ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit.

Flughafen in der Nähe Rügen

  • Ostseeflughafen Stralsund-Barth nach Lauterbach Hafen: 64,9 km, 1 Stunde und 6 Minuten
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Klima & Wetter in Rügen

Die beste Zeit Rügen zu Umsegeln ist während der warmen Monate des Jahres. Die Saison ist im Vergleich zu südlicheren Segelrevieren relativ kurz. In den Sommermonaten herrschen stabile Hochwetterlagen mit beständigem Wind vor. Dennoch kann sich das Wetter plötzlich ändern und mitunter hohe Wellenberge entstehen lassen. Vorsicht ist geboten, wenn der Wind auf Ost dreht. Es empfiehlt sich den Wetterbericht regelmäßig abzuhören. Durch die kontinentalen Ostwinde kühlt das Meer im Herbst schnell ab. Abhängig von der Härte des Winters kann es teilweise sogar zufrieren. Luft- und Wassertemperaturen sind dann bis in den Mai hinein sehr niedrig.