Motorboote sind Wasserfahrzeuge, die mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor angetrieben werden. Sie können, ihren Baumerkmalen nach, in unterschiedliche Bootstypen unterteilt werden. So gibt es das Schlauchboot, das Außen- und Innenborder-Sportboot, das Autoboot, den Daycruiser, das Halbkajüte-Boot, das Kajütboot und die Motoryacht. Die genauen Unterscheidungsaspekte können u.a. bei Wikipedia nachgeschlagen werden.
Wann Sie statt einem Segelboot eine Motoryacht chartern sollten
Besonders in windstillen Gebieten ist das Chartern eines Motorboots von Vorteil. Denn ohne Wind kann nicht gesegelt werden. Gerade wenn Sie längere Bootsausflüge planen. So sollten Sie sich vorher über die Windbedingungen informieren und gegebenenfalls eher die Motoryacht mieten. Auch für "Geschwindigkeit-Fanatiker" ist ein Motorboot wohl die bessere Wahl.
Die beiden beliebtesten Motorboote für den Charter-Urlaub
Das Kajütboot ist eins der beliebtesten Charterboote mit Motor, da man auf diesem während der Reise schlafen und wohnen kann. Die Kajüte ist ein Raum an Bord eines Bootes wo man verbleiben kann. Meist mit Küchenzeile, Toilette, Bett-Kabine, sowie Sitzecke. Jedes Boot mit einem solchen ist ein Kajütboot. Folglich gibt es sowohl Motor- als auch Segelkajütboote. Auch die Motoryacht ist ein populäres Charterboot. Es gibt keine wirkliche Grenze, die man zwischen ihr und einem Motorkajütboot ziehen könnte. Jedoch ist die Motoryacht, nach dem allgemeinen Verständnis, luxuriöser, größer und bietet somit auch mehr Komfort. Sogar Boote mit Segel und Katamarane gelten als Motorboote, sobald sie mit einem Motor angetrieben werden.
Verdränger oder Gleiter - Wo die Geschmäcker beim Chartern von Motorbooten auseinander gehen
Ein weiteres Unterscheidungskriterium sind die beiden Konstruktionsformen. Ein Verdränger erreicht seine Höchstgeschwindigkeit mit einer relativ geringen Motorisierung. Er ist zudem sparsamer im Verbrauch und läuft weicher als ein Gleitboot. Dieses kann hingegen eine höhere Geschwindigkeit erreichen, schlägt dafür aber bei rauer See hart auf den Wellen auf.
Beim Motoryacht Chartern auf die Vorschriften für Sportbootführerscheine achten!
Wenn Sie Interesse an einem motorisierten Charterboot haben, sollten Sie sich genau über die Sportbootführerschein- Pflichten in Ihrer Zielregion informieren. Fragen Sie uns einfach!
Auf deutschen Binnenschiffahrtsstraßen und deutschen Seen (für Motoryachten ab 15PS) ist der Sportbootführerschein Binnen-Motor vorgeschrieben. Die Ausnahmen bilden hierbei der Bodensee, auf welchem für Motorboote ab 6 PS das Bodenseeschifferpatent A Pflicht ist und der Rhein, für welchen man den SB ab 5PS vorweisen muss. Ansonsten kann auf Seen eine Charterbescheinigung käuflich erworben werden.
Im Küstenbereich bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste ist ab 15PS der Besitz des Sportbootführerschein See (SBS) und des Funkzeugnis (SRC) Pflicht.
Beim Charter-Urlaub im Ausland: Der SBS gilt ebenfalls an ausländischen Küsten. Im weltweiten Mittelmeer ist der SBS für Motorboote vorgeschrieben. In Kroatien wird zusätzlich ein SRC verlangt und in Griechenland muss ein zweiter Erwachsener an Bord sein.